Gasgriff (Drehgas/Daumengas)

von Jochen Treuz | 20.05.2011

Unser Daumengas, es wird meist auf der rechten Lenkerseite montiert

Unser Daumengas, es wird meist auf der rechten Lenkerseite montiert

Immer wieder werden wir gefragt, ob man unseren Senglarantrieb auch mit einem Gasgriff bekommen kann.

„Ja“, man kann.
Unser Senglarantrieb und alle Senglar-Pedelecs werden immer mit einem Daumengas geliefert.
Unser Daumengas finden Sie hier in unserem Onlineshop.

So funktioniert das Daumengas

Das Daumengas befindet sich auf der rechten Lenkerseite und dient als Anfahr- oder Schiebehilfe.
Durch das Daumengas lässt sich die Geschwindigkeit stufenlos von 0 km/h bis 6 km/h regeln.
Beim Anfahren oder Schieben wird der Hebel am Daumengas mit dem Daumen nach unten gedrückt, um die Anfahr- oder Schiebehilfe auszulösen.
Dadurch bekommen Sie die Unterstützung durch den Senglarantrieb auch beim Schieben, z.B. beim Überwinden von Treppen oder an sehr steilen Geländestellen.

Das Daumengas von Senglar benötigt recht wenig Platz

Das Daumengas von Senglar benötigt recht wenig Platz

Daumengas nur als Anfahrhilfe oder Schiebehilfe

Derzeit schreibt der deutsche Gesetzgeber vor, dass bei Pedelecs auf öffentlichen Straßen der Unterstützungsgrad des Motors nur bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h über einen Gasgriff geregelt werden darf.
In Österreich ist das unbegrenzt möglich.

Daher müssen auch wir den Einsatz des Gasgriffs entsprechend begrenzen, und erfassen über den PAS-Sensor die Tretbewegung des Fahrers.
Durch die Tretbewegung wird dann die Unterstützung des Motors in drei wählbaren Leistungsstufen ausgelöst.

Schiebehilfe im Gelände

Im Gelände kann es vorkommen, dass es Hindernisse (Steine oder tiefe Spurrillen) gibt, bei denen ein Treten nicht möglich ist, eine Unterstützung durch den Senglarantrieb aber durchaus erwünscht ist.

Daher lässt sich für einen Geländeeinsatz abseits von öffentlichen Straßen diese Begrenzung vorübergehend (natürlich auf eigene Gefahr) aufheben.

Ergänzung dazu:
Pedelecmotoren sind auf Grund ihrer begrenzten Leistung (250 Watt Nennleistung) nicht stark genug, um ein Fahrrrad oder Liegerrad ohne zu Treten beispielsweise einen Berg hoch zu bringen.
Hier ist immer die Unterstützung durch den Fahrer nötig.

Und das ist auch gut so.

Sie haben weitere Fragen dazu?

Rufen Sie uns an: +49 (0)6201 877472 oder mailen Sie uns: info@senglar.de

Unser Beraterteam um Jochen Treuz hilft Ihnen gerne weiter.