Bei bis zu -15 Grad und Schneefall mit dem Radl 42km in die Arbeit fahren?

von Jochen Treuz | 26.01.2015

Winter-Fahrbericht unseres Testfahrers aus den Bayerischen Alpen

Er gehört sicher zu den Harten: Unser Testfahrer Markus verzichtet auch im Winter auf das Auto und fährt mit unserem Senglar-Antrieb täglich zur Arbeit.

Er gehört sicher zu den Harten: Unser Testfahrer Markus verzichtet auch im Winter auf das Auto und fährt mit unserem Senglar-Antrieb täglich zur Arbeit.

Lesen Sie unser kleines Interview mit ihm

Jochen: Markus Du fährst nun bereits den vierten Winter mit deinem Crossrad und dem Senglar-Antrieb täglich in die Arbeit. Jeden Tag 42 km bei bis zu -15 Grad bei Regen und Schnee auf dem Rad zurück zulegen, dass ist schon ein wenig verrückt oder?

Markus: Ich kann Deine Frage gut verstehen! Aus meiner Sicht ist das alles eine Sache der Gewohnheit, Kondition und vor allem des richtigen Materials.

Jochen: Aber bei -15 Grad oder Schneefall zu radeln, kann doch keine Gewohnheit sein?
Friert man sich da nicht alle Gliedmaßen ab? Warum tust du Dir das an?

Markus: Ganz einfach es macht Spaß, machst was für deine Gesundheit, sparst dir die PKW-Kosten und tust noch dabei was für die Umwelt.
Damit ich auch bei den Winterbedingungen überhaupt mit dem Radl fahren kann, habe ich über 5 Jahre hinweg Einiges ausprobiert. Sowohl an meiner Rad-Ausstattung als auch an meiner Bekleidung.
Seitdem ich mein Winter-Crossrad mit einem Senglar-Antrieb ausgestattet habe, bin ich sowohl körperlich als auch technisch in der Lage so gut wie jeden Tag mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. Spikereifen, die richtige Beleuchtung und Reflektoren sind absolute Pflicht.
Bei der Bekleidung musst du vor allem den Kopf, die Hände und Füße richtig schützen.
Ich fahre im Winter mit Skihelm, Skibrille und Sturmhaube, sehr dicken Handschuhen und Winterradlschuhe mit Lammfellsohle und Neoprenüberschuhen. Wenn du dich nicht so einpackst, kühlst du am Kopf und an den Gliedmaßen viel zu schnell aus.

Jochen: Wie hilft dir dabei vor allem im Winter der Senglar-Antrieb?

Markus: Der Senglar-Antrieb ermöglicht mir gerade im Winter viel schneller in der Arbeit zu sein und dabei trotzdem in meinem gewünschten Pulsbereich zu fahren ohne dass ich gleich fix und fertig in der Arbeit ankomme.
Früher war es mir sowohl zeitlich als auch konditionell nicht möglich in der Woche 200km allein in die Arbeit zu radeln. Wenn ich mal nicht so fit bin und das Wetter ekelig ist, gleicht das mein Antrieb aus. Wenn ich mal flotter fahren will, kann ich dank dem Freilauf im Senglar-Antrieb ganz normal treten, ohne dass mich der Motor dabei bremst. Das ist nämlich bei fast allen Pedelecs so.
Das Gute bei Senglar ist, dass ich immer das Gefühl fahre ein normales Crossrad. Diese Merkmale sind mir als sportlicher Radler besonders bei einem Pedelec wichtig.
Zudem wiegen die meisten Pedelecs weit über 20kg und der „ der Antrieb „bremst“ dich bauseits dann ab 27km/h ebenso noch. Mit dem Senglar-Nachrüstsatz wiegt mein Crossrad 15,7 kg, ich kann über 27km/h ganz „normal“ treten, konnte mein Crossrad behalten und haben nur die Hälfte gezahlt wie ein vergleichbares Pedelec kostet.

Jochen: Zum Thema Kosten. Kannst Du mir in etwas sagen wie viel Du Dir dann pro Monat an PKW-Fahrkosten sparst, wenn Du nun so viel mit dem Rad in die Arbeit fährst?

Markus: Das ist ein riesen Kostenvorteil, da mein PKW auch im Winter kaum benützt wird. Bei mir beträgt die Einsparung pro Woche ca. 50€, im Monat dann bis zu 200€. Da habe ich in einem halben Jahr schon wieder meine Anschaffungskosten für den Senglar-Antrieb „reingeradelt“.

Jochen: Hattest du in deiner Fahrzeit mit Senglar technische Probleme? Wenn Du vor allem im Winter bei den schlechtesten Bedingungen fährst?

Markus: Erstaunlich wenig, das hat mich selber überrascht. Nachdem ich das technische Wissen und viel Erfahrung rund um das Thema Rad habe, löse ich meine Wartung selber. Ich habe in den letzten 2 Jahren ca. 6 Ketten, 4 Mäntel und 2 Zahnkränze wechseln müssen. Bei meinem Senglar Antrieb gab es am Anfang ein paar Probleme mit der Akkuhalterung, die konnte ich aber selber beheben.
Sonst hatte ich noch nie einen Totalausfall oder hat mich der Senglar-Antrieb im Stich gelassen.

Jochen: Ich danke Dir für das interessante Gespräch und wünsche Dir weiter viel Spaß!

Einsatz und Erfahrungswerte unseres Testfahrers Markus mit dem Senglar-Antrieb

• Täglicher Einsatz auf dem Weg zu Arbeit: 42km pro Tag, 200km in der Woche, ca. 8000km im Jahr
• Reichweite im Sommer: ca. 60-80km mit dem 11,6 Ah-Akku. Je nachdem wie viel die eigene Leistung des Mitradelns beträgt.
• Reichweite Im Winter: die Fahrleistung reduziert sich um bis zu 25% bei unter -10 Grad und etwa bei 10-20% bei +5 bis -10Grad

Akkuleistung und Ladevorgang:

• Akku bereits seit 3 Jahren im Einsatz, ca. 14000km; keine merklichen Leistungseinbußen
• Akkulüftungsschlitz im Winter fast ganz zukleben, das kühlt den Akku nicht so sehr aus und erhöht die Leistung
• Ladevorgang nach jeder Fahrt, da die Leistung immer maximal
• Ladezyklen seit 3 Jahren, ca. 750 mal, häufiges Laden erhöht die Leistungsfähigkeit

Einfahren Antrieb und Akku:

• die volle Leistung des Motors entfaltet sich nach ca. 300-500km
• die volle Akkuleistung steht nach ca. 20 maligem Laden zur Verfügung

Eine Runde rund um den Stausee

von Jochen Treuz | 07.01.2015

Schon hier unten bieten sich traumhafte Aussichten

Schon hier unten bieten sich traumhafte Aussichten

Der Stausee bei Darníus liegt auf etwa 150m Höhe

Nachdem ich in der letzten Woche in Cadaqués am Rande des Mittelmeers unterwegs war, ging es heute rund um den Stausee.

Der Stausee ist derzeit gut gefüllt...

Der Stausee ist derzeit gut gefüllt…

...gut an den im Wasser stehenden Bäumen zu erkennen

…gut an den im Wasser stehenden Bäumen zu erkennen


Dort finden sich in einem Radius von knapp 10km fast alle Strecken, die das Herz eines Mountainbike-Fahres begehrt: Sand, Schotter und Singletrails im Wald.

Rauf in den Wald…

Nach einer kleinen Runde um den See, geht es relativ schnell und steil aufwärts.

Schon nach etwa 8km Fahrt...

Schon nach etwa 8km Fahrt…

...kann man diesen tollen Ausblick genießen

…kann man diesen tollen Ausblick genießen

Durch die vulkanische Hügellandschaft und die Pyrenäen in unmittelbarer Nähe ergeben sich so sehr abwechslungsreiche Strecken mit unterschiedlichen Schweirigkeiten und immer perfekten Aussichten auf die Natur.
Zudem ist man fast völlig allein unterwegs.

Und nach weiteren zwei Kilometern...

Und nach weiteren zwei Kilometern…

...steht man mitten im Wald!

…steht man mitten im Wald!


Das soll ein Weg sein?

Das soll ein Weg sein?

Das ist (besser: war) ein Weg!

Das ist (besser: war) ein Weg!

Normalerweise sehen Wege dort eher so aus

Normalerweise sehen Wege dort eher so aus

Egal wie die Wege aussehen, fast immer gibt es einen sagenhaften Blick

Egal wie die Wege aussehen, fast immer gibt es einen sagenhaften Blick

Kurz ein paar Worte zur Technik

Die stärkste Steigung, die ich hierbei gefahren bin, hatte etwa 24%. Durch die Unterstützung des Senglarantriebs konnte ich dabei mit rund 6-7km/h fahren. Klar, ich habe dabei einen Puls von knapp 150.
Das ist dann auch meine Grenze.
Im Schnitt erreiche ich bei meine Ausflügen dort einen Schnitt von etwa 18-19km/h.
Beides wäre für mich ohne Unterstützung nicht annähernd erreichbar.
Der Energieverbrauch des Senglarantriebs liegt im Gelände bei etwa 260Wh/h (bezogen auf die reine Fahrzeit) oder etwa 14Wh/km.
Das bedeutet, das man mit dem 489Wh-Akku fast 2h reine Fahrzeit hat, oder etwa 35-40km im Gelände unterwegs sein kann.
Dabei lassen sich rund 1.000Hm überwinden.
Das sind sicher Werte, die vom durchschnittlichen Hobbyfahrer (wie mich) sonst nicht erreichbar wären.

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Unsere Pedelecs finden Sie hier in unserem Shop.
Wenn Sie ihr vorhandenes Rad zum Pedelec umbauen wollen, können Sie sich gerne an uns wenden.
Zusammen werden wir sicher eine gut umsetzbare Lösung finden.
Schicken Sie uns einfach Bilder Ihres Rades per Mail info@senglar.de.

Schauen Sie sich auch in unserem Shop um, Sie finden dort eine große Auswahl von verschiedenen Umbausätzen.

Weitere Umbaubeispiele finden Sie hier.

Auch auf YouTube finden Sie unter www.senglar.tv einige Umbaubeispiele und unsere Pedelecs.

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1. Januar 2015 in Cadaqués: Das fängt ja gut an…

von Jochen Treuz | 01.01.2015

Kleiner Selbstversuch: Das Senglar Trekking-Pedelec auf den Pisten der Costa Brava

Kleiner Selbstversuch: Das Senglar Trekking-Pedelec auf den Pisten der Costa Brava


Nachdem das Wetter heute (1.1.2015) hier perfekt war (strahlender Sonnenschein, 10°C, kein Wind), habe ich die Glegenheit genutzt, um eine kleine Runde rund um Cadaqués zu drehen.
Die Strecke umfasst leichte Geländeeinlagen auf typischen Schotterpisten und einen 5km-Anstieg von Merereshöhe auf etwa 250m.
Ich wollte einfach einmal sehen und natürlich auch zeigen, was mit unserem serienmäßigen Senglar Trekking-Pedelec so geht.

Das leichte Senglar Trekking-Pedelec: Auch für Schotterpisten geeignet

Mit der Single-Shock-Gabel und 30mm Federweg lassen sich auch schlechtere Pisten gut überwinden. Sogar die recht schmalen Reifen bereiten dem Vergnügen kein Abbruch.

Passt auch perfekt ins (leichte) Gelände: Das Senglar Trekking-Pedelec

Passt auch perfekt ins (leichte) Gelände: Das Senglar Trekking-Pedelec

Jede Ausfahrt hier wird mit besonderen Aussichten belohnt: Fast immer sind Mittelmeer und Pyrenäen zusehen, einfach perfekt!

Aussichten wie diese machen den Reiz der Costa Brava aus

Aussichten wie diese machen den Reiz der Costa Brava aus

In greifbarer Nähe: Die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen

In greifbarer Nähe: Die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen

Von 0 auf 250m in etwa 18 Minuten

Auch das macht Spaß: Die Serpentinen von der Bucht von Cadaqués aus, die rund 250 Höhenmeter hochzufahren. Ehrlich gesagt, ohne die perfekte Unterstützung durch den Senglarantrieb wäre ich keinesfalls auf die Idee gekommen, das zu machen.
Schon gar nicht an einem 1. Januar….
Erstaunlicherweise ging das recht flott und fast mühelos. Ich konnte die gesamte Strecke mit dem 5. Gang fahren (= vorne größtes Kettenblatt, hinten mittleres Ritzel).
Nach nur 18 Minuten war ich oben.

Glücklich auf etwa 250m nach 18min Fahrt angekommen

Glücklich auf etwa 250m nach 18min Fahrt angekommen


Nicht unbedingt schön, aber typisch für Cadaqués: Radaranlagen

Nicht unbedingt schön, aber typisch für Cadaqués: Radaranlagen

Dann habe ich mir für die Abfahrt eine dickere Jacke angezogen, und los ging’s!

8 Minuten später: Wieder auf Meereshöhe angekommen!

8 Minuten später: Wieder auf Meereshöhe angekommen!

Damit hat das Jahr 2015 für mich einen perfekten Start gehabt!
So kann´s weiter gehen!